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Zuckersteuer
Die Weltgesundheitsorganistion rät Regierungen weltweit eine Zuckersteuer einzuführen um Unternehmen anzuhalten Zucker nicht als einfachen und billigen Füllstoff für ihre Produkte zu verwenden. So gibt es innerhalb der europäischen Union bereits in den Ländern Frankreich, Ungarn und Finnland eine Zuckersteuer. Seit April 2018 wurde sie auch in Großbritannien und Irland eingeführt um die stetig wachsenden Gesundheitskosten (in Großbritannien über 5 Mrd. Pfund pro Jahr, mehr als Polizei, Feuerwehr und Justiz zusammen kosten), welche nur durch den Zuckerkonsum entstehen, zu reduzieren. Eine Einführung in Deutschland ist ebenfalls notwendig, damit Unternehmen den Zucker von sich aus in einem erheblichen Maße reduzieren. Schon bei einem Glas Fanta (9 Zuckerwürfel) am Tag wird die empfohlene Menge von 25 Gramm Zucker (8 Zuckerwürfel) überschritten. Für den Verbraucher ist vor allem der versteckte Zucker problematisch, da in vielen Produkten Zucker verwendet wird, um sie so günstiger in den Wirtschaftskreislauf einzubringen, bei denen Zucker als Inhaltsstoff selten angenommen wird. So sind beispielsweise in Saucenbindern 19 Zuckerwürfel und in einer Packung Krautsalat ganze 16 Zuckerwürfel. Eine Zuckersteuer von 20% ist unerlässlich, um die Unternehmen dahingehen zu bewegen, weniger Zucker in ihren Produkten zu verarbeiten. Vor allem aus Sicht der Kinder ist die Einführung zwingend erforderlich, wenn man bedenkt, dass in einer 200 Gramm Tüte Gummibärchen fast 49 Zuckerwürfel enthalten sind!
Zucker verursacht bei übermäßigem Verzehr Übergewicht, Fettleibigkeit, Diabetes oder Karies. Neben offensichtlichen Zuckerquellen ist vor allem der versteckte Zucker gefährlich.
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