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akuter Lehrermangel
Allein an den rund 2400 Grundschulen fehlen etwa 500 Lehrer. Insgesamt sind es weit mehr als 1500 Lehrerstellen, die mindestens noch besetzt werden müssten, um einen qualitativ hochwertigen Unterricht zu gewährleisten und Unterrichtsausfall vorzubeugen. Es ist ein Trauerspiel, dass die Landespolitik nicht gewillt ist, ausreichend Lehrerstellen zu besetzen. Statt in unsere nachfolgende Generation zu investieren wird an allen Ecken gespart. Der jetzige Lehrermangel ist das Ergebnis einer unzureichenden Förderungen. Befristete Verträge sind umgehend in normale Arbeitsverträge im gesamten öffentlichen Dienst umzusetzen. Sie sind „Gift“ für die Familienplanung und für die Psyche eines jeden Menschen. Die Ungewissheit was nach einem befristeten Vertrag geschieht ist unzumutbar (erst recht bei weniger Gehalt!) und gestalten betreffende Berufe als wenig attraktiv. Bei der Einstellung von Quereinsteigern sind Einstellungsrichtlinien zu definieren um qualitative Standards gewährleisten zu können. Sie sollten zudem die absolute Ausnahmen darstellen. Jeder Euro, der in die (Aus-)Bildung unserer Kinder fließt, wirkt sich positiv auf die spätere Bildungsrendite aus!
Immer nach den Sommerferien fällt der Landesregierung auf, dass mal wieder zu viele Lehrerstellen unbesetzt sind. Dieses Trauerspiel gehört beendet, denn gerade Lehrerstellen sind planbar aufgrund der Geburtenrate.
Baden-Württemberg