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Familienwahlrecht
Wir als Familien-Partei Deutschlands fordern ein Familienwahlrecht ab Geburt um die politische Partizipation der Familien zu stärken. Das Wahlrecht muss dahingegen reformiert werden, dass bei Parlamentswahlen auch die minderjährigen Staatsbürger wahlberechtigt sind. Die Eltern üben das Wahlrecht ihres Kindes so lange treuhänderisch aus, bis es sich selbst in das Wählerverzeichnis eintragen lässt wodurch das treuhänderische Wahlrecht der Eltern automatisch endet. Um es vorweg klarzustellen: Ein Wahlrecht ab Geburt bringt keine Privilegien für Familien, sondern beendet ihre Benachteiligung, was verfassungsrechtlich geboten ist! In der politischen Parteienlandschaft gibt es regelmäßig starke Befürworter für ein Familienwahlrecht. So setzten sich in der Vergangenheit schon der ehemalige Bundespräsident und Verfassungsrichter a.D. Roman Herzog für ein Familienwahlrecht ein. Neben der Gleichstellung der Familien bei Wahlen würde durch ein Familienwahlrecht die Demokratie gestärkt und stabilisiert werden, denn die Demokratie verfolgt das Prinzip: „Ein Mensch, eine Stimme!“. Ein Kind ist ein Mensch und sogar der Meschen, der von heute an noch in 80+ Jahren mit den getroffenen politischen Entscheidungen leben muss, während andere vielleicht nur noch 60, 40 oder gar 10 Jahre von dieser betroffen sein werden. Zudem steht im Grundgesetz nirgends geschrieben, dass alle Staatsgewalt nur von einem „volljährigen“ Volk ausgeübt werden solle. Die bedenken, dass Familien dann die oberhand bei politischen Wahlen erhalten, ist einfach mit einer Grafik zur Demographie in Deutschland zu entkräften. In Anbetracht der Tatsache, dass bereits zwei Versuche zur Einführung eines Familienwahlrechts gescheitert sind, fordern wir eine stufenweise Einführung eines Familienwahlrechts, um entsprechende Auswirkungen untersuchen und analysieren zu können. Im Fokus muss jedoch stehen, dass Familien in Deutschland gestärkt werden müssen! Die Dringlichkeit lässt sich alleine schon daran erkennen, dass Kinder in der Bundesrepublik Deutschland immer noch das größte Armutsrisiko darstellen. Ein trauriger und schändlicher Umstand in unserer Gesellschaft, der mit allen Kräften bekämpft werden muss, denn am wenigstens können die Kinder in Armut etwas für ihre Situation (alleine 2 Millionen Kinder wachsen in einem Haushalt auf, der Hartz 4 Leistungen beziehen muss).
Das Familienwahlrecht soll die politische Akzeptanz der Familien nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch bei den Wahlergebnissen wiederspiegeln.
Schleswig-Holstein